Das sind digitale Gesundheitsanwendungen

24.06.2021

App auf Rezept: Das sind digitale Gesundheitsanwendungen

Apps lassen sich einfach im App-Store auf deinem Smartphone herunterladen und nutzen. Aber wusstest du, dass du dir manche Apps auch auf Rezept, von deinem:r Ärzt:in, verschreiben lassen kannst?

Das ist möglich, seit dem das Digitalen-Versorgungs-Gesetz (DVG) in Kraft getreten ist. Seit Dezember 2019 können also Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen und Psychiater:innen Gesundheits-Apps verschreiben und die gesetzlichen Krankenkassen zahlen die Kosten dafür. Also genauso, als würdest du ein Medikament verschrieben bekommen.

Damit aber Apps oder digitale Anwendungen als sogenannte digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) verschrieben werden können, müssen einige Kriterien erfüllt sein, die durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geprüft werden. 

Echte digitale Medizin

Damit eine DiGA anerkannt wird und in das Verzeichnis des BfArM aufgenommen werden kann, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Die App/Anwendung muss CE-zertifiziert sein
  • Ihre Wirksamkeit muss durch Studien belegt sein
  • Strenge Datensicherungs- und Datenschutzregelungen müssen eingehalten werden
  • Die App/Anwendung ist auf Funktion, Qualität und Sicherheit geprüft

Die App/Anwendung muss also, wie jedes andere Medikament, durch ein Zulassungsverfahren und unterscheidet sich damit zu anderen herkömmlichen Gesundheits-Apps, die du im App-Store auf deinem Smartphone finden kannst. Es handelt sich bei DiGAs nämlich um digitale Medizin.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Damit du die DiGA problemlos nutzen kannst, müssen ein paar Voraussetzungen erfüllt sein. Da es sich um ein digitales Angebot handelt, brauchst du für die meisten DiGAs entweder ein internetfähiges Smartphone, einen Computer mit Internetzugang, oder eine Software, die du in deinem Internet-Browser oder auf dem Handy installieren kannst.

Darüber hinaus gibt es auch medizinische Voraussetzungen: Für jede App/Anwendung gibt es bestimmte Ein- und Ausschlusskriterien. Damit sind Bedingungen definiert, unter denen Personen die digitale Anwendung nutzen können. Das können beispielsweise bestimmte Diagnosen oder eine Altersgrenze sein.

Sind alle Kriterien erfüllt, kann dir dein:e Ärzt:in, Psychotherapeut:in oder Psychiater:in ganz einfach ein Rezept für die jeweilige DiGA ausstellen. 

Dieses Rezept reichst du bei deiner Krankenversicherung ein. Und nicht, wie sonst üblich, bei einer Apotheke. Denn so wird dir dann ein Code zugeschickt, den du bei den DiGA-Herstellern einlösen kannst.

Invirto ist eine DiGA

Invirto ist eine digitale Psychotherapie und soll Menschen mit einer Angststörung dabei helfen, die belastenden Symptome der Erkrankung zu lindern und wieder mehr Bewegungsfreiheit und Aktivität in ihren Alltag zu bringen. Die Invirto Therapie ist für Betroffene einer Agoraphobie, einer Panikstörung und einer sozialen Phobie geeignet. Anders als eine klassische Psychotherapie kannst du die Invirto Therapie vollständig von zu Hause im eigenen Tempo absolvieren und nach einem Erstgespräch sofort und ohne Wartezeit mit der Behandlung beginnen. Invirto wird von vielen Krankenkassen erstattet, sodass die Behandlung für dich kostenfrei ist.

Schau jetzt auf unserer Webseite (invirto.de) vorbei oder melde dich telefonisch (040 22 85 22 00) oder per Mail (kontakt@invirto.de) bei uns und finde heraus, ob du von der Invirto Therapie profitieren kannst.

Foto von Tim Samuel von Pexels

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